Text: Beweglichkeit

Beweglichkeit durch Bewegung denn Form folgt Funktion

In meinem Text ‚Beweglichkeit‘, welchen du am Ende dieser Seite als PDF-Dokument downloaden kannst, befasse ich mich mit dem Thema Beweglichkeitstraining. Ich versuche darin zu erklären, weshalb meiner Ansicht nach Dehnmassnahmen (im klassischen Sinn) nicht sinnvoll sind. Ich befürworte aktive Bewegung und Krafttraining in funktionellen Bewegungsmustern, denn Muskeln sollten in die Länge trainiert und nicht in die Länge gezogen werden.

Eigentlich wollte ich nur einen Sachtext schreiben. Während dem Schreiben haben sich dann aber einige sehr persönliche Ansichten von mir zu den Sachinformationen hinzugesellt und so möchte ich dich darauf aufmerksam machen, damit du nicht erstaunt bist, wenn es dann plötzlich nicht nur um Beweglichkeitstraining geht.

Ich kann mir vorstellen, dass meine Ansichten gegenüber Dehnübungen für einige etwas zu entschieden wirken. Dies aber hoffentlich nur so lange bis ich aufgezeigt habe, was ich unter Dehnen/Stretching verstehe. Für mich ist Dehnen/Stretching ein Überbegriff für Trainingsformen, welche vor allem Muskeln im passiven Zustand versuchen auseinander zu ziehen. Dies in der Hoffnung den Muskel länger oder dehnbarer zu machen. Oder aber Techniken wie Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilation, welche der Überzeugung folgen, dass man sein eigenes Nervensystem überlisten muss, um beweglicher zu werden. Bei diesen Praktiken ist man ebenfalls bereit ‚leichten bis starken‘ Schmerz zu erfahren wie du hier nachlesen kannst. Befürworten tue ich hingegen aktive, artgerechte Bewegungsmuster in maximaler Range of Motion im schmerzfreien Bereich. Während diesen Bewegungsmustern kommen Muskeln und Bindegewebe selbstverständlich auch unter Zugspannung, allerdings nur immer exakt so weit wie es das Bewegungsmuster erfordert und mit anderen strukturellen Anpassungsmechanismen, wie du in meinem Text lesen wirst.

Um einen ersten Eindruck meiner Überzeugungen zu bekommen, empfehle ich dir die folgenden drei Blogpost in dieser Reihenfolge zu lesen:

1. Beweglichkeit durch Bewegung, denn Form folgt Funktion

2. Sarkomer & Sarkomer = doppelte Beweglichkeit

3. Serielle Sarkomeraddition… und es gibt sie doch

Solltest du nun immer noch das Interesse haben meinen Text zu lesen, dann darfst du dies gerne machen. Solltest du ihn lesen und zum Schluss kommen, dass du etwas wertvolles erfahren hast, dann freue ich mich, wenn du mir dafür etwas Geld bezahlst. Und falls du zur Überzeugung kommst das ich Quatsch erzähle, dann hoffe ich, dass dich deine investierte Lesezeit nicht allzu fest ärgert.

Beweglichkeit PDF (11MB): Download hier starten

Beweglichkeit von Thomas Schwendener