{"id":1688,"date":"2014-08-22T14:28:50","date_gmt":"2014-08-22T13:28:50","guid":{"rendered":"http:\/\/swiss-functional-training.ch?p=1688"},"modified":"2019-10-23T17:54:43","modified_gmt":"2019-10-23T16:54:43","slug":"funktionelle-bewegungsmuster-teil-2-unerwuenschte-weiterlaufende-bewegungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/?p=1688","title":{"rendered":"Funktionelle Bewegungsmuster (Teil 2): Unerw\u00fcnschte weiterlaufende Bewegungen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/swiss-functional-training.chwp-content\/uploads\/2014\/08\/Ausweichmechanismen-Kopie1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1717\" src=\"http:\/\/swiss-functional-training.chwp-content\/uploads\/2014\/08\/Ausweichmechanismen-Kopie1-300x247.jpg\" alt=\"Ausweichbewegungen\" width=\"300\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Ausweichmechanismen-Kopie1-300x247.jpg 300w, https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Ausweichmechanismen-Kopie1-600x495.jpg 600w, https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Ausweichmechanismen-Kopie1-363x300.jpg 363w, https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Ausweichmechanismen-Kopie1.jpg 625w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Im zweiten Teil meiner dreiteiligen Serie zum Thema funktionelle bzw. unfunktionelle Bewegungsmuster m\u00f6chte ich auf einen zweiten zentralen Aspekt eingehen, welcher unfunktionelle Bewegungsmuster kennzeichnen, n\u00e4mlich <strong>unerw\u00fcnschte weiterlaufende Bewegungen,<\/strong> um im abschliessenden Blog dann darauf einzugehen wie diese erkannt und\u00a0&#8218;bek\u00e4mpft&#8216; werden k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<p>Das folgende Zitat definiert in meinen Augen sehr verst\u00e4ndlich, worum es sich bei dem Ph\u00e4nomen der unerw\u00fcnschten weiterlaufenden Bewegung handelt:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eBei St\u00f6rungen bzw. Schmerzen im Bewegungsverhalten beobachtet man in den benachbarten Gelenken h\u00e4ufig <strong>unerw\u00fcnscht weiterlaufende Bewegungen<\/strong>. Dabei stimmt entweder der zeitliche Ablauf der \u00dcbertragung von einem auf das n\u00e4chste Gelenk nicht, oder der Bewegungsimpuls wird in eine andere Richtung geleitet. In der Folge wird die Bewegung weniger differenziert. Es kommt zu <strong>Ausweichbewegungen<\/strong>, die im Alltag hilfreich sein k\u00f6nnen, um ein gew\u00fcnschtes Bewegungsziel noch zu erreichen \u2013 der Patient empfindet sie meistens nicht als st\u00f6rend. Oft werden die Ausweichbewegungen nach einer gewissen Zeit als normale Bewegung empfunden, sie sind zum Ausweichmechanismus geworden. Ausweichbewegungen f\u00fchren im Laufe der Zeit zu einer inad\u00e4quaten Belastung von Strukturen\u201c (Supp\u00e9, Bongartz &amp; Bacha., 2011, S.15-16).<\/p><\/blockquote>\n<p>Es wird gesagt, dass unerw\u00fcnschte weiterlaufende Bewegungen durch zwei unterschiedliche Ph\u00e4nomene gekennzeichnet sind: (1) Entweder stimmt der zeitliche Ablauf der \u00dcbertragung der Bewegung von einem auf das n\u00e4chste Gelenk nicht, oder\/und (2) der Bewegungsimpuls wird in eine andere Richtung geleitet. Diese zwei Ph\u00e4nomene werden dann als <strong>Ausweichmechanismen<\/strong> bezeichnet. Wir k\u00f6nnen also auch von <strong>Ausweichmechanismen<\/strong> sprechen, wenn wir von <em>unerw\u00fcnschten weiterlaufenden Bewegungen<\/em> sprechen. Ich denke dieser Ausdruck erleichtert etwas das Verst\u00e4ndnis dieser Ph\u00e4nomene.<\/p>\n<p>Hilfreich das Ph\u00e4nomen der unerw\u00fcnschten weiterlaufenden Bewegungen zu verstehen finde ich auch das folgende Zitat, welches weiterlaufende Bewegungen erkl\u00e4rt:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIm Bewegungsverhalten des Erwachsenen sind <strong>weiterlaufende Bewegungen <\/strong>meist Teilst\u00fccke eines Bewegungsablaufs. Die <strong>Prim\u00e4rbewegung <\/strong>bestimmt die Bewegungskomponenten der Gelenke. Bei der Beobachtung von Bewegung wird das Verhalten der einzelnen Gelenkpartner zueinander beschrieben. Die Anzahl, der in einer Bewegung beteiligten Gelenke, h\u00e4ngt vom Ziel und Ausma\u00df der geplanten Bewegung ab, wobei der Bewegungswunsch und die Bewegungsrichtung die Bewegungskomponenten der involvierten Gelenke bestimmen. Jedes Gelenk, das Bewegungstoleranzen in die geplante Bewegungsrichtung aufweist, kann vom <strong>Bewegungsimpuls <\/strong>erfasst werden. Damit entsteht eine weiterlaufende Bewegung\u201c (Supp\u00e9 et al., 2011, S.14).<\/p><\/blockquote>\n<p>Besonders zentral erscheinen mir dabei der zweit- und drittletzte Satz. Am Anfang einer Bewegung steht ein Ziel, was erreicht werden m\u00f6chte. Um dieses Ziel zu erreichen m\u00fcssen wir eine Bewegung im entsprechenden Ausmass und in die entsprechende Bewegungsrichtung durchf\u00fchren. Sehr sch\u00f6n wird dann darauf hingewiesen, dass nur die Gelenke von der Bewegung erfasst werden k\u00f6nnen, welche eine entsprechende Bewegungstoleranz aufweisen. Um es noch etwas deutlicher auszudr\u00fccken, wenn du\u00a0ein \u201averrostetes\u2018 Gelenk hast, dann wird dieses eventuell nicht in die Bewegung miteingeschlossen, obwohl es vielleicht f\u00fcr ein m\u00f6glichst funktionelles Bewegungsmuster urspr\u00fcnglich einmal an dieser Bewegung beteiligt war.<\/p>\n<p>Damit wird das folgende Zitat, welches auch als Folgesatz auf das zuvor aufgef\u00fchrte Zitat anschliesst und meines Erachtens sehr wichtig ist, vielleicht noch verst\u00e4ndlicher:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDiese <strong>weiterlaufende Bewegung<\/strong> folgt immer dem <strong>Weg des geringsten Widerstandes. <\/strong>Wo zu viel Widerstand ist und damit die potentielle Beweglichkeit des K\u00f6rperabschnitts herabgesetzt ist, setzen weiterlaufende Bewegungen zu fr\u00fch ein. Die Qualit\u00e4t einer weiterlaufenden Bewegung erkennt man am idealen \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbild und an der situationsangepassten Aktivierung der Muskulatur. Eine gute Funktion des <strong>Kontrollsystems\u00a0<\/strong>zeigt sich daher an einer \u00f6konomisch weiterlaufenden Bewegung. Eine schlechte Bewegungsqualit\u00e4t kann als verminderte neuromuskul\u00e4re Kontrolle interpretiert werden\u201c (Supp\u00e9 et al., 2011, S.14).<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich denke es ist verst\u00e4ndlich, dass weiterlaufende Bewegungen dem Weg geringsten Widerstandes folgen. Leider ist es nicht unser Leben lang so, dass jedes Gelenk die optimale Beweglichkeit besitzt, sondern diese von unseren allt\u00e4glichen Haltungen bzw. Bewegungsverhalten beeinflusst wird. Es kann vorkommen, dass sich im Laufe der Jahre durch unsere Haltungs- bzw. Bewegungsgewohnheiten St\u00f6rungen in unserem Bewegungsverhalten entwickeln bzw. die Bewegungsmuster nicht mehr optimal verlaufen. Dann entstehen eben diese unerw\u00fcnschten weiterlaufenden Bewegungen, welche ich dir nochmals im bereits anfangs aufgef\u00fchrten Zitat vor Augen f\u00fchren m\u00f6chte:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eBei St\u00f6rungen bzw. Schmerzen im Bewegungsverhalten beobachtet man in den benachbarten Gelenken h\u00e4ufig <strong>unerw\u00fcnscht weiterlaufende Bewegungen<\/strong>. Dabei stimmt entweder der zeitliche Ablauf der \u00dcbertragung von einem auf das n\u00e4chste Gelenk nicht, oder der Bewegungsimpuls wird in eine andere Richtung geleitet. In der Folge wird die Bewegung weniger differenziert. Es kommt zu <strong>Ausweichbewegungen<\/strong>, die im Alltag hilfreich sein k\u00f6nnen, um ein gew\u00fcnschtes Bewegungsziel noch zu erreichen \u2013 der Patient empfindet sie meistens nicht als st\u00f6rend. Oft werden die Ausweichbewegungen nach einer gewissen Zeit als normale Bewegung empfunden, sie sind zum Ausweichmechanismus geworden. Ausweichbewegungen f\u00fchren im Laufe der Zeit zu einer inad\u00e4quaten Belastung von Strukturen\u201c (Supp\u00e9 et al., 2011, S.15-16).<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch Gray Cook beschreibt in den zwei folgenden Zitaten sehr verst\u00e4ndlich was unerw\u00fcnschte weiterlaufende Bewegungen kennzeichnet und wozu sie f\u00fchren k\u00f6nnen:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cTogether, healthy tissues and joints create the moving segments contained within the structural framework of the body. When mobility is limited in one segment, it causes systematic compromise to some degree, at some level, in some region. Compensation, substitution, asymmetry, reduced efficiency, poor alignment and faulty posture can all possibly be traced back to a mobility problem\u201d (Cook, 2010, S.297).<\/p>\n<p>\u201eGross limitation of fundamental movement patterns, even if pain-free, can cause compensation and substitution leading to poor efficiency, secondary problems and increased injury risk in active populations\u201d (Cook, 2010, .S.42).<\/p><\/blockquote>\n<p>Unfunktionelle Bewegungsmuster beinhalten genau solche unerw\u00fcnschten weiterlaufenden Bewegungen, welche wir meiner Ansicht nach nicht haben m\u00f6chten, aber vielleicht brauchen, weil wir irgendwo eine St\u00f6rung oder Schmerzen haben.<\/p>\n<p>Sehr verst\u00e4ndlich dr\u00fcckt es meiner Meinung nach Gray Cook in den folgenden zwei Zitaten aus, wie &#8218;unser K\u00f6rper&#8216; vorgeht, wenn er irgendwo eine Einschr\u00e4nkung hat. &#8218;Er&#8216; wird n\u00e4mlich das Erreichen des Ziels \u00fcber die Qualit\u00e4t des Bewegungsmusters stellen. &#8218;Er&#8216; m\u00f6chte uns sozusagen unseren Bewegungswunsch erf\u00fcllen, auch wenn &#8218;er&#8216; dazu nicht optimal von uns trainiert oder vorbereitet wurde und &#8218;er&#8216; somit irgendwelche Ausweichmechanismen anwenden muss, um das Problem zu umgehen und damit unseren Bewegungswunsch erf\u00fcllen kann, auch wenn dies m\u00f6glicherweise eine erh\u00f6hte strukturelle Belastung f\u00fcr &#8218;ihn&#8216; bzw.&#8217;uns&#8216; selbst bedeutet.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eThe body will always sacrifice movement quality for quantity, probably as a survival buffer\u201d (Cook, 2010, S.213).<\/p>\n<p>\u201cPart of the survival system allows movement around problems we cannot move through. We use some segments and movements in excess to avoid movement in other segments. These patterns are behaviors modified to fit situations. They often remain in place even after the situation that caused their emergence is gone. If we use these compensations long enough, they can become our primary movement method, triggering long-term problems in other regions of the the body. Compensations are temporary solutions, not effective long-term options\u201d (Cook, 2010, S.57).<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch das folgende Zitat erkl\u00e4rt \u00a0sehr verst\u00e4ndlich, was der Zweck und die Problematik von unerw\u00fcnschten weiterlaufenden Bewegungen sind:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eAusweichmechanismen k\u00f6nnen sehr <strong>sinnvoll<\/strong> sein, denn sie sch\u00fctzen eine gest\u00f6rte Struktur. Sie helfen, Schmerzen zu vermeiden, und beg\u00fcnstigen durch Schonung verletzter oder \u00fcberlasteter Strukturen deren Heilung (Klein-Vogelbach et al. 2000a).\u00a0<strong>Problematisch<\/strong> k\u00f6nnen Ausweichmechanismen und un\u00f6konomische Belastungen allerdings werden, wenn folgende Faktoren zutreffen:<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gesunde Strukturen werden durch Ausweichmechanismen \u00fcberlastet, und es k\u00f6nnen \u2013 je nach Dauer und Intensit\u00e4t der \u00dcberlastung \u2013 neue Symptome auftreten. Da jetzt zus\u00e4tzlich Strukturen geschont werden m\u00fcssen, die an sich gesund, aber \u00fcberlastet sind, verst\u00e4rken sich bestehende Ausweichmechanismen.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ausweichmechanismen sind dem Patienten nicht bewusst. Die ver\u00e4nderten Bewegungsmuster werden gelernt und automatisiert. Sie k\u00f6nnen deshalb weiterbestehen, auch wenn die prim\u00e4re Ursache beseitigt wurde\u201c (Klein-Vogelbach, Mohr, Sprigi-Gantert &amp; St\u00fcvermann, 2005, S.28).<\/p><\/blockquote>\n<p>Solche Ausweichmechanismen k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass bestimmte Strukturen \u00fcberm\u00e4ssig oder falsch belastet werden und \u00fcberlastet werden und somit &#8218;kaputt&#8216; gehen. Ich denke wir tun gut daran, wenn wir versuchen dies zu verhindern.<\/p>\n<p>Wie wichtig das Erkennen von Ausweichmechanismen ist, wird auch aus folgendem Zitat ersichtlich:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs geh\u00f6rt zu den wichtigsten Aufgaben der Physiotherapeuten, bei der Untersuchung nach der <strong>Ursache der\u00a0<\/strong><strong>Ausweichmechanismen <\/strong>zu suchen und, falls m\u00f6glich, die Ursache zu behandeln. Zeigt das Untersuchungsergebnis, dass eine weitere Schonung einzelner Gelenke nicht mehr notwendig ist oder dass mit reduzierter Belastung in gr\u00f6\u00dferem Umfang bewegt werden darf, als der Patient es tut, m\u00fcssen ihm vorhandene Ausweichmechanismen bewusst gemacht werden. Sie werden dann als Bewegungen stigmatisiert, die den Heilungsprozess oder die Besserung der Beschwerden verz\u00f6gern\u201c (Supp\u00e9, 2007, S. 144).<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn es \u00fcberhaupt etwas Positives an Ausweichmechanismen gibt, dann ist es die Gegebenheit, dass wir alle sie erkennen k\u00f6nnen. Und wenn ich es nochmals in den Worten von Susanne Klein-Vogelbach sagen darf:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eLaien k\u00f6nnen die ver\u00e4nderten Bewegungsmuster genauso gut erkennen wie Physiotherapeuten. Der Mensch ist mit seinen \u201aartgerechten\u2018 Bewegungen vertraut\u201c (Klein-Vogelbach, 1995, zit. nach Supp\u00e9, 2007, S.144).<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine der wohl verbreitetsten, unerw\u00fcnschten weiterlaufenden Bewegung kann ich leider sehr gut an mir selbst feststellen (immer seltener \ud83d\ude09 ). Da ich sehr oft an meinem Schreibtisch sitze, welcher noch viel zu tief ist, muss meine H\u00fcfte beinahe den ganzen Tag in einer Beugehaltung verweilen. Wenn ich meinen Oberk\u00f6rper bewege, dann muss ich die Bewegung vor allem in meiner Wirbels\u00e4ule stattfinden lassen, da ja &#8218;mein K\u00f6rper&#8216; ab der H\u00fcfte bis abw\u00e4rts zu den F\u00fcssen blockiert ist. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass ich in meiner Lendenwirbels\u00e4ule sehr beweglich bin. Dies freut mich leider heute nicht mehr, was vor einigen Jahren noch nicht der Fall war. In meiner Rekrutierung zum Milit\u00e4r, mittlerweile habe ich zum Zivildienst gewechselt, musste ich den sehr verbreiteten <em>Sit and Reach Test<\/em> machen und habe als einer der besten meiner Kompanie abgeschnitten. Selbstverst\u00e4ndlich war ich damals stolz und dachte, alles super. Heute meine ich zu wissen, dass ich den Grossteil meiner Beweglichkeit aus der Lendenwirbels\u00e4ule geholt habe und meine Beinr\u00fcckseitenmuskulatur (Ischios) wie Drahtseile mein Becken zur\u00fcckh\u00e4lt. Meines Erachtens w\u00e4re es aber deutlich ges\u00fcnder, wenn ich in der H\u00fcfte mobil w\u00e4re und in der Lendenwirbels\u00e4ule stabiler. Ich denke man muss sich nur die kn\u00f6chernen Gelenkstrukturen der H\u00fcfte und der Lendenwirbels\u00e4ule betrachten, dann wirst du\u00a0wahrscheinlich zu einem \u00e4hnlichen Schluss kommen. Oder lies\u00a0das folgende Zitat von Gray Cook:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cIn other words, if the hips can\u2019t move, the lumbar spine will. The problem is the hips are designed for mobility, and the lumbar spine for stability. When the intended mobile joint becomes immobile, the stable joint is forced to move as compensation, becoming less stable and subsequently painful\u201d (Cook, 2010, S.372).<\/p><\/blockquote>\n<p>Aus diesem Grund w\u00fcrde ich wohl auch nicht mehr einen Sit and Reach Test durchf\u00fchren, da er meiner Ansicht nach nicht viele sinnvolle Aussagen zul\u00e4sst, ich bevorzuge den Straight-leg-raise-Test, welcher auch Teil des FMS\u00ae ist. Wenn ich mich somit bewege, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass ich in diversen Bewegungsmustern vor allem die Beweglichkeit aus meiner Lendenwirbels\u00e4ule nehme und weniger aus meiner H\u00fcfte, da ich es mir aus meinem Alltag so gewohnt bin. Damit ist die Gefahr gross, dass ich irgendwann einmal meine Lendenwirbels\u00e4ule \u00fcberlastet habe, was sich in Schmerzen auswirken kann. Ich glaube mein Problem einer zu mobilen Lendenwirbels\u00e4ule und einer nicht mobilen H\u00fcfte ist ein sehr weit verbreitetes Ph\u00e4nomen durch die sitzende T\u00e4tigkeit, in die so viele Menschen \u201agezwungen\u2018 werden. Auch die folgenden drei Zitate beschreiben dieses Problem sehr verst\u00e4ndlich, und im <a href=\"http:\/\/swiss-functional-training.ch?p=1625\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier verlinkten Blogbeitrag<\/a> erkl\u00e4re ich die meines Erachtens zentrale Ursache f\u00fcr dieses Problem:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cIn this all-too-common example, the back is the overworked victim, not the slacker causing the primary problem. The hips are further from optimal mobility than the back and therefore are a larger problem. The back must bend a little more, twist a little further, and actually give up some reflex stability to allow postural control and movement patterns. The back must compensate for asymmetry and move in ways inconsistent with its natural structure, movement patterns and general function. With all this going on behind the scenes, the back is the first to fatigue in almost every activity\u201d (Cook, 2010, S.298).<\/p>\n<p>\u201eDie Ursachen f\u00fcr eine verminderte Stabilit\u00e4t der Lendenwirbels\u00e4ule sind h\u00e4ufig <strong>Hypermobilit\u00e4ten<\/strong> der Lendenwirbels\u00e4ule selbst oder <strong>Bewegungsdefizite<\/strong> im H\u00fcftgelenk\u201c (Supp\u00e9 et al., 2011, S.75).<\/p>\n<p>\u201eBei <strong>Bewegungsdefiziten <\/strong>(in Flexion) ver\u00e4ndert sich u.a. das Bewegungsverhalten beim B\u00fccken. Die Flexion wird dann eher in der Lendenwirbels\u00e4ule statt in den H\u00fcftgelenken stattfinden. Beim Anheben des Beins (z. B. beim Anziehen von Schuhen und Str\u00fcmpfen oder Treppe steigen) wird das Becken fr\u00fchzeitig weiterlaufend erfasst. Die Lendenwirbels\u00e4ule und die Iliosakralgelenke werden vermehrt beansprucht in der Folge k\u00f6nnen dort Hypermobilit\u00e4ten in Flexion entstehen\u201c (Supp\u00e9 et al., 2011, S.76).<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich hoffe mein Beispiel mit der nicht mobilen H\u00fcfte und der super mobilen Lendenwirbels\u00e4ule haben dir\u00a0etwas verst\u00e4ndlicher gemacht, was unerw\u00fcnschte weiterlaufende Bewegungen sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Wenn du dich\u00a0daran zur\u00fcckerinnern wodurch unerw\u00fcnschte weiterlaufende Bewegungen gekennzeichnet werden, n\u00e4mlich (1) durch eine falsche zeitliche \u00dcbertragung der Bewegung von einem auf das n\u00e4chste Gelenk, oder (2) dadurch, dass der Bewegungsimpuls in eine andere Richtung geleitet wird, dann w\u00e4re die soeben geschilderte Lendenwirbels\u00e4ule-H\u00fcftproblematik ein Beispiel f\u00fcr den ersten Charakter von unerw\u00fcnschten weiterlaufenden Bewegung, da die Bewegung in der Lendenwirbels\u00e4ule zu fr\u00fch einsetzt. Ein weit verbreitetes Ph\u00e4nomen welches den zweiten Charakter von unerw\u00fcnschten weiterlaufenden Bewegungen verdeutlicht, w\u00e4re dann nach meiner Auffassung <em>das nach innen gehen der Knie <\/em>bei einer tiefen Hocke und so werde ich jetzt noch kurz auf dieses Ph\u00e4nomen eingehen.<\/p>\n<p>Wie anget\u00f6nt, ist ein sehr weit verbreitetes Ph\u00e4nomen solcher Ausweichmechanismen, dass die Knie beim Fahrradfahren oder bei Hockpositionen nach innen gehen, sich z.T. sogar ber\u00fchren. Und ich vermute nicht, dass mir jemand widersprechen wird; sieht doch wirklich nicht sehr nat\u00fcrlich aus? Und wenn etwas nicht sehr nat\u00fcrlich (artgerecht) aussieht, dann ist es nach meinem Empfinden auch nicht sehr gesund. Dies kann auch aus dem folgenden Zitat geschlossen werden:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eAuch das normale, achsengerecht aufgebaute Bein kann bei nicht entsprechender Bewegung \u00fcberlastet werden. Bei der Kniebeuge, insbesondere mit Gewichten, sollte stets auf korrekte axiale Belastung geachtet werden. Dies kann durch die Knie-Fu\u00df-Einstellung gepr\u00fcft werden, indem das Knie beim \u00dcbergang in die Beugung senkrecht \u00fcber der Fu\u00dfspitze stehen soll. Ein Ausweichen des Knies nach innen wie nach au\u00dfen f\u00fchrt zu entsprechenden einseitigen Belastungen im Kniegelenk, die auch das Femoropatellargelenk treffen k\u00f6nnen\u201c (Appell &amp; Stang-Voss, 2008, S.86).<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich denke wir tun gut daran, wenn wir solche Ausweichmechanismen zumindest thematisieren und dann jeder individuell entscheiden kann, ob er seinen Fokus und sein Training gegen diese Ausweichmechanismen bzw. unerw\u00fcnschten weiterlaufenden Bewegungen ausrichtet oder eben nicht. Ich pers\u00f6nlich finde dies sehr sinnvoll.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/swiss-functional-training.chwp-content\/uploads\/2014\/08\/Joint-by-Joint-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1718\" src=\"http:\/\/swiss-functional-training.chwp-content\/uploads\/2014\/08\/Joint-by-Joint-Kopie-300x247.jpg\" alt=\"Joint by Joint Approach\" width=\"300\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Joint-by-Joint-Kopie-300x247.jpg 300w, https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Joint-by-Joint-Kopie-1024x844.jpg 1024w, https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Joint-by-Joint-Kopie-600x495.jpg 600w, https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Joint-by-Joint-Kopie-363x300.jpg 363w, https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Joint-by-Joint-Kopie.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Eine sehr n\u00fctzliches Konzept um weiterlaufende bzw. unerw\u00fcnschte weiterlaufende Bewegungen zu verstehen war f\u00fcr mich auch der Gelenk f\u00fcr Gelenk Ansatz von Gray Cook und Michael Boyle welchen ich dir nun zum Schluss noch ganz kurz umschreibe.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei diesem Ansatz wird vor allem auf die Gelenkfunktionen unseres K\u00f6rpers eingegangen und betrachtet, welches die tendenzielle Aufgabe einiger zentraler Gelenke ist. Es wird in einem ersten Schritt, in welchem Gray Cook einen Text von Michael Boyle aus dem empfehlenswerten Buch \u201a<em>Fortschritte im Functional Training\u2018 <\/em>(Boyle, 2011) verwendet, folgendes festgehalten:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\">\u201eThe first thing you should notice is the joints alternate between mobility and stability. The ankle needs increased mobility, and the knee needs increased stability. As we move up the body, it becomes apparent the hip needs mobility. And so the process goes up the chain\u2014a basic, alternating series of joints.<\/span><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"393\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Joint-Primary Need<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"196\"><span style=\"color: #000000;\">Ankle<\/span><\/td>\n<td width=\"197\"><span style=\"color: #000000;\">Mobility (sagittal)<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"196\"><span style=\"color: #000000;\">Knee<\/span><\/td>\n<td width=\"197\"><span style=\"color: #000000;\">Stability<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"196\"><span style=\"color: #000000;\">Hip<\/span><\/td>\n<td width=\"197\"><span style=\"color: #000000;\">Mobility (multi-planar)<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"196\"><span style=\"color: #000000;\">Lumbar Spine<\/span><\/td>\n<td width=\"197\"><span style=\"color: #000000;\">Stability<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"196\"><span style=\"color: #000000;\">Thoracic Spine<\/span><\/td>\n<td width=\"197\"><span style=\"color: #000000;\">Mobility<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"196\"><span style=\"color: #000000;\">Scapula<\/span><\/td>\n<td width=\"197\"><span style=\"color: #000000;\">Stability<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"196\"><span style=\"color: #000000;\">Gleno-humeral<\/span><\/td>\n<td width=\"197\"><span style=\"color: #000000;\">Mobility\u201d (Cook, 2010, S.372).<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mir hat der Gedanke, dass sich die Gelenkfunktionen tendenziell abwechseln viel gebracht, aber ich k\u00f6nnte mir vorstellen, dass diese Betrachtungsweise f\u00fcr einen fachkundigen Physiotherapeuten etwas zu stark verallgemeinert ist. Ich denke so sieht es auch Gray Cook selbst, wenn er auf den Folgeseiten folgendes festh\u00e4lt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\">\u201cOur modern bodies have started developing tendencies. Those of us who are sedentary, as well as those of us who are active, seem to migrate to a group of similar mobility and stability problems. Of course you will find exceptions, but the more you work in exercise and rehabilitation, the more you will see these common tendencies, patterns and problems\u201d (Cook, 2010, S.376).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u201cWhat are the common problems we see at the hip? Can we see a sloppy hip? Can we see a dislocating hip? Absolutely. But in general, we see a lot more hips that don\u2019t have the full authentic mobility.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Common problems in the foot: People give up their stability.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Common problems in the ankle: People give up their mobility.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Common problems in the knee: People give up their stability.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Common problems in the hip: People give up their mobility.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Now we\u2019re at the low back: People give up their stability.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So once again, these aren\u2019t the 10 Commandments, but they\u2019re common tendencies when injury, poor training, unilateral dominance, one-dimensional training, a lack of training or an excess of training occur. These are common defaults the body will go to; they\u2019re not absolutes\u201d (Cook, 2010, S.380).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u201cThe takeaway from a joint-by-joint discussion is this: Instead of trying to memorize how everything is supposed to be in a perfect world, ask yourself these questions\u2014<\/span><\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\">I\u2019m getting ready to train mobility or stability in this segment.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\">I either want this segment to move better or I want this segment to be more stable.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\">Have I truly cleared the joints above and below that can compound the problem?\u201d (Cook, 2010, S.378).<\/span><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ich bin froh diesen Ansatz kennengelernt zu haben, denn er bietet mir eine gewisse Orientierungshilfe. Ich bin mir aber bewusst, dass es sich dabei um Tendenzen handelt und man somit jeden Fall wieder individuell betrachten sollte. Aber so ist es doch meistens zwischen Theorie und Praxis. Die Theorie kann uns Orientierungshilfe bieten, was wir dann aber in der Praxis daraus machen ist sehr individuell und selten so einfach, wie es in der Theorie beschrieben wurde \ud83d\ude09<\/span><\/p>\n<p>Nun hoffe ich dass du etwas n\u00fctzliches zum Thema un\/funktionelle Bewegungsmuster erfahren hast.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Blogbeitrag (Teil 3) werde ich dann noch einen Test (FMS) erl\u00e4utern, welcher dazu benutzt werden kann\u00a0die Bewegungsqualit\u00e4t einer Person abzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne:<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\">Funktionelle Bewegungsmuster, den ganzen Tag!<\/h1>\n<p>Tom<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/swiss-functional-training.chwp-content\/uploads\/2013\/11\/Die-Erweiterte-Bewegungspyramide-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-800\" src=\"http:\/\/swiss-functional-training.chwp-content\/uploads\/2013\/11\/Die-Erweiterte-Bewegungspyramide-Kopie-1024x731.jpg\" alt=\"Die Erweiterte Bewegungspyramide\" width=\"584\" height=\"416\" srcset=\"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Die-Erweiterte-Bewegungspyramide-Kopie-1024x731.jpg 1024w, https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Die-Erweiterte-Bewegungspyramide-Kopie-300x214.jpg 300w, https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Die-Erweiterte-Bewegungspyramide-Kopie-420x300.jpg 420w, https:\/\/swiss-functional-training.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Die-Erweiterte-Bewegungspyramide-Kopie.jpg 1984w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Quellen: beim Autor erh\u00e4ltlich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im zweiten Teil meiner dreiteiligen Serie zum Thema funktionelle bzw. unfunktionelle Bewegungsmuster m\u00f6chte ich auf einen zweiten zentralen Aspekt eingehen, welcher unfunktionelle Bewegungsmuster kennzeichnen, n\u00e4mlich unerw\u00fcnschte weiterlaufende Bewegungen, um im abschliessenden Blog dann darauf einzugehen wie diese erkannt und\u00a0&#8218;bek\u00e4mpft&#8216; werden &hellip; <a href=\"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/?p=1688\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1688","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1688","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1688"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1688\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2283,"href":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1688\/revisions\/2283"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/swiss-functional-training.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}